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Wie ist der Stromverbrauch eines elektronischen Durchlauferhitzers?

Bei einem elektronischen Durchlauferhitzer wird kaltes Wasser, was meistens um die 11 Grad Celsius hat, auf bis zu 60 Grad Celsius erhöht. Die Erhitzung erfolgt dann, wenn warmes Wasser über einen Zapfhahn angefordert wird. Wie viel Strom dabei verbraucht wird, ist schwer zu sagen, kommt es auf mehrere Faktoren an:

  • Den Strompreis pro Kilowattstunde
  • Die Leistungsaufnahme, die zwischen 3,5 und 33kW liegen kann

Dennoch kann man eine pauschale Rechnung in Bezug auf den Stromverbrauch tätigen:
Nimmt man einen elektronischen Durchlauferhitzer mit einer Leistung von 25kW und einem Strompreis von 25 Cent pro erbrachter Kilowattstunde, kommt man auf circa 1 Euro pro 10minütiger Warmwasserdusche. Dabei geht man immer davon aus, dass das Gerät in einer Stunde 25kW Strom verbraucht.

Strompreis ermitteln

Die Rechnung kann für jedes beliebiges Modell durchgeführt werden: Nimmt man an, dass Gerät hat 25kW, benötigt er für eine Stunde Dauereinsatz 25kW. Für zehn Minuten ergibt sich dann eine Leistung von 4,1kW. Die werden dann mit dem Strompreis pro Kilowattstunde multipliziert. Dieser sollte aus einer Stromrechnung einfach hervorgehen. Es ist praktisch, den Verbrauchswert sowie den Preis für die Nutzung des Durchlauferhitzers ermitteln zu können. So lassen sich die Geräte untereinander vergleichen. Auch der Vergleich mit anderen Möglichkeiten der Warmwasseraufbereitung werden dadurch transparenter.

Mit Tricks Energie sparen

Den Stromverbrauch kann man mit unterschiedlichen Tricks vermindern. Dazu gehört die Temperatur-Einstellung. Elektronische Durchlauferhitzer erhitzen das Wasser auf 60 Grad Celsius. Wer die Temperatureinstellung auf etwa 45 bis 50 Grad Celsius stellt, spart Strom und Kaltwasser.

Standby-Strom ausschalten

Daneben kann man Stand-by-Strom sparen, wenn man das Gerät im Urlaub oder bei einer längeren Zeit der Abwesenheit komplett ausschaltet. Eine andere Möglichkeit, Energie und bares Geld zu sparen, ist sich für ein passendes Gerät zu entscheiden. In einem kleinen Badezimmer benötigt man keinen Durchlauferhitzer mit 33kW Leistung. Welches Gerät am besten zu den Anforderungen passt, sollte man vor dem auf abklären.

Bei der Installation eines elektronischen Durchlauferhitzers sollte man zudem auf kurze Leitungswege achten. Wenn das Gerät in der Nähe einer Zapfstelle angebracht wird, hat das den Vorteil, dass der Weg kürzer ist, den das Wasser hinter sich bringen muss. Somit muss es nicht höher erhitzt werden, als es dann aus der Zapfstelle raus kommt. Das spart also Strom und so bares Geld.

Strompreise vergleichen

Des Weiteren ist es empfehlenswert, regelmäßig die Preise für Strom zu vergleichen. Auch hier kann man jede Menge Geld sparen, wenn man zu einem günstigeren Anbieter wechselt. Ist der Strompreis bei einem neuen Anbieter nur 1 Cent günstiger, spart man im Jahr ein beachtliche Summe an Geld. Wenn ein 2-Personen-Haushalt im Jahr 2.000 Kilowattstunden Strom verbraucht und der Strompreis bei 0,25 Euro liegt, kostet das im Jahr 500 Euro. Liegt der Preis pro Kilowattstunde bei 0,24 Euro, ergibt sich eine Jahresrechnung von 480 Euro. Immerhin 20 Euro gespart!


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