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Gibt es elektronische Durchlauferhitzer ohne Starkstrom?

Elektronische Durchlauferhitzer benötigen aufgrund ihrer Leistung in der Regel Starkstrom. Durch die hohe Stromzufuhr wird ermöglicht, dass das Gerät in Sekundenschnelle große Wassermassen erhitzen kann. Da die meisten Durchlauferhitzer mit Starkstrom betrieben werden, müssen sie von einem Installateur oder Elektriker an das Starkstromnetz angeschlossen werden.

Dreiphasenwechselstrom: Mehr Spannung, mehr Leistung

Starkstrom wird auch Dreiphasenwechselstrom genannt. Bei dem Dreiphasenwechselstrom besteht mehr Spannung als bei dem Strom, der aus der Steckdose kommt. Die Spannung beträgt bei Dreiphasenwechselstrom 400 Volt. Aus der herkömmlichen Steckdose kommen nur 230 Volt. Diese reichen für den Betrieb von großen, elektronischen Geräten nicht aus. Dazu gehört auch der Durchlauferhitzer. Ein Starkstromanschluss in den meisten Haushalten in der Küche gegeben. Man erkennt ihn an seinen fünf Klemmen. Daran sollte sich nur ein Fachmann ran trauen!

Kleindurchlauferhitzer: Die Lösung ohne Starkstrom

Dennoch gibt es auch elektronische Durchlauferhitzer, die ohne Starkstrom auskommen. Dabei handelt es sich um kleinformatige Exemplare, die dafür vorgesehen sind, kleinere Wassermengen zu erhitzen. Der Grund, warum die Kleindurchlauferhitzer keinen Starkstrom benötigen, ist ihre Leistung. Diese liegt zwischen 3,5 und 6,5kW. Das ist relativ gering, betrachtet man herkömmliche elektrische Durchlauferhitzer mit einer Leistung zwischen 18 und 31kw. Ein Gerät mit einer Leistung von 3,5kW erhitzt das Wasser auf 35 Grad Celsius. Das ist warm und reicht zum Händewaschen. Richtig heißes Wasser erhält man jedoch nur, wenn man ein Gerät einsetzt, was mindestens 6,5kW Leistung bringt.

Durchlauferhitzer mit weniger Leistung verbrauchen weniger Energie

Da kleinen elektronischen Durchlauferhitzern weniger Energie zur Verfügung steht, können sie auch weniger leisten. Sie werden deshalb an Stellen angebracht, wo nur wenig Warmwasser benötigt wird. Das sind beispielsweise Gäste-WC oder Vereinsküchen. Dort reichen zum Hände Waschen oder Spülen ein paar Liter Warmwasser aus. Daneben können sie auch in kleinen Wohnküchen angebracht werden. Jedoch eignen sie sich nicht für die Warmwasserversorgung von mehreren Zapfstellen, beispielsweise Küche und Badezimmer. Hier muss man zu einem leistungsstarken elektronischen Durchlauferhitzer greifen, der über 18kw besitzt.

Ausnahmen bestätigen die Regel

Man wird auf dem großen Markt der Hersteller für elektrische Durchlauferhitzer Modelle finden, die 18kw oder sogar mehr Leistung haben und keinen Starkstrom benötigen. Das sind Ausnahmen auf dem Markt, die jedoch nicht minder hochwertig ist. Vielmehr kommt es beim Einsatz solcher Geräte darauf an, dass das Stromnetz in den eigenen vier Wänden den Einsatz des Gerätes aushält, so dass nicht ständig die Sicherung raus fliegt, wenn man warm duscht. Es ist bei der Auswahl solch eines Modells empfehlenswert, sich ausgiebig beraten zu lassen und die Vor- und Nachteile abzuwägen. An sich spricht nichts gegen die Installation eines Durchlauferhitzers durch einen Elektriker. Diese bringt neuwertige Geräte innerhalb weniger Stunden an und sorgt dafür, dass alles fachmännisch abläuft. Somit sollten die Installationskosten nicht im Vordergrund der Auswahl des elektronischen Durchlauferhitzers stehen.


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